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Simonton

Christiane Peltzer

Das Simonton – Training wurde ab 1978 von Dr. O. Carl Simonton und seiner Frau Stephanie entwickelt. Beide waren seit Jahren in der Krebsbehandlung in Fort Worth (Texas, USA) tätig, bis heute arbeiten sie am kalifornischen Simonton Cancer Center.
Das Programm arbeitet mit Entspannungs- und Visualisierungsübungen zur Stärkung der Immunabwehr und zur visualisierten Bekämpfung der Krebszellen. Die Methode will die Selbstheilungskräfte des Menschen aktivieren.
Darüber hinaus geht es um das Bemerken der eigenen Erwartungen, inneren Konzepte, Überzeugungen und deren Überprüfung im Hinblick auf ihren Nutzen heute. Wie ist meine Einstellung zu mir, zum Leben, zu meiner Lebensführung heute? Auch Themen wie Wiedererkrankung und Tod werden konfrontiert.
Das Training versteht sich als Ergänzung zu einer normalen medizinischen Behandlung.
Ziel ist die Qualität des Lebens – oder die Qualität des Sterbens – zu verbessern.
Ich habe das Simonton-Training 1983-85 an der Ruhr-Universität Bochum von Prof. Dr. Dr. Walter Niesel und Dr. E. Beitel im Rahmen der Ausbildung zur „Leiterin des Bochumer Gesundheitstrainings“ erlernt und seitdem viele Jahre Erfahrungen damit gesammelt. Ein individuell angepasster Umgang damit erscheint mir sehr sinnvoll.

Shabkar

Alles Erscheinende ist offene Weite,
Glückseligkeit und äußerste Freiheit.shabkar

Mit freiem und glücklichem Geist
Singe ich dies Lied der Freude.

Schaut man in den eigenen Geist.
– Ursprung aller Wahrnehmung –,
sieht man nur klare Leerheit,
nichts Konkretes, das für real gehalten werden könnte.

Transparente Gegenwart, vollkommen offen,
ohne Außen, ohne Innen,
alles durchdringend,
ohne Grenzen, ohne Richtung.

Die weit offene Dimension der Sicht,
die natürliche Seinsweise des Geistes,
ist wie das All,
keine Mitte, kein Rand, kein Bezugspunkt.

Gelöst und ungezwungen,
alles, was ich erfuhr, so lassend, wie es ist,
habe ich die grenzenlose Ebene
des Absoluten erreicht.

Alles, was ich sehe, alles, was ich höre,
mein eigener Geist, der Himmel,
wird, in der Dimension der Leerheit aufgehend,
die keine Ende und keine Grenze kennt, eins.

Und die Vorstellung,
dass diese Dinge verschieden und getrennt sein könnten,
kommt niemals auf.

Im absoluten Bereich des ursprünglichen Gewahrseins
Verschmelzen alle Dinge zu einem Geschmack.
Aber, relativ gesehen, sind alle Phänomene deutlich
Voneinander zu unterscheiden.
Welch Wunder!

Shabkar

(zit. nach: Matthieu Ricard: Das Licht Tibets, 2001 Verlag, Frankfurt a.M., 1998)

Literaturhinweise

Spiritualität ohne religiöse Bindung

Jiddhu Krishnamurti: Über Leben und Sterben
Einbruch in die Freiheit
Der Flug des Adlers
Das Notizbuch
Selbstgespräche
Eckart Tolle: Jetzt!
Stille spricht
Eine neue Erde
Jean Klein Dein wahres Ich
Freude im Sein
Pater Willigis Jäger: Die Welle ist das Meer; Herder Verlag Freiburg 2000
Die Suche nach dem Sinn des Lebens
Suche nach Wahrheit
Swami Omananda: The boy and the brothers; Neville Spearman London 1968
Ron Smothermoon Drehbuch für Meisterschaft im Leben

Theorie und Praxis der Nondualität bzw. Transpersonalität

Jean Gebser: Ursprung und Gegenwart, Gesamtausgabe Bd. 2 und 3
David Loy: Nondualität; Krüger Frankfurt 1988
Jorge N. Ferrer Revisioning Transpersonal Theory, State University of New York, 2002
Ken Wilber: Eros, Kosmos, Logos
Gregory Bateson, Wo Engel zögern; Suhrkamp Verlag Frankfurt 1993, gemeinsam mit der Tochter Mary Catherine Bateson
Lee Smolin; Warum gibt es die Welt?; CH Beck München 1999(Physik, Kosmologie)
Richard Sylvester Erleuchtet – und was jetzt?; Lotos Verlag München, 2007
Sri Nisargadatta Maharaj; Ich Bin; Context Verlag, Bielefeld, 1989

Zen

Shunryu Suzuki: Leidender Buddha–Glücklicher Buddha; Theseus Verlag Berlin 1998
Zen-Geist, Anfänger-Geist; Theseus Verlag Berlin 1975
Seid wie reine Seide und scharfer Stahl, Lotos Verlag, München, 2003
Toni Packer: Mit ganz neuen Augen sehen
Der Moment der Erfahrung ist unendlich
Charlotte Yoko Beck Einfach Zen
Zen im Alltag
Philip Kapleau Die drei Pfeiler des Zen

Kashmirischer Shaivismus

Ulrich Hennigs: Paratrisika, Books on Demand, Norderstedt, 2005
Stella Kramrich The Presence of Shiva
Paul Eduardo Muller-Ortega; The triadic heart of shiva; State University of New York 1989, Delhi 1997
Robert E. Svoboda Aghora, Rupa Co, New Delhi, 1986
Kundalini, Rupa Co, New Delhi, 1993
Bettina Bäumer: Vijnana Bhairava

Tibetischer Buddhismus

Sogyal Rinpoche Das tibetische Buch vom Leben und Sterben
Funken der Erleuchtung

Christliche Kontemplation

Pater Willigis Jäger: Die Welle ist das Meer; Herder Verlag Freiburg 2000
Die Suche nach dem Sinn des Lebens
Suche nach Wahrheit
Johannes vom Kreuz Die dunkle Nacht
Anonymus Die Wolke des Nichtwissens

Initiatische Therapie

Karlfried Graf von Dürkheim Alltag als Übung

Psychotherapie

J.Galuska, A. Pietzko: Psychotherapie und Bewusstsein
Gaetano Benedetti; Psychotherapie als existentielle Herausforderung; Vandenhoek und Ruprecht Göttingen 1992

Frauenromane

Ingeborg Bachmann Malina
Christa Wolf Kein Ort Nirgends
Kassandra
Medea
Alexandra David-Neel Im Land der Dämonen